Das richtige CMS auswählen

Im Land der Content Management Systeme und den tausenden kleinen CMS-Städten und Dörfern kann man schnell mal den Überblick verlieren. Die entscheidende Frage dabei ist, welches CMS setze ich am besten für mein Projekt ein. Das Angebot an Content Management Systemen ist groß, von ganz kleinen Systemen bis hin zu Enterprise-Lösungen. Für fast jede Art von Webseite gibt es ein CMS. Der wirklich entscheidende Vorteil liegt darin, dass die meisten Systeme kostenlos sind und deren Quell-Code „Open-Source“ ist, das bedeutet der Quellcode ist für jede Person frei zugänglich. Dementsprechend gibt es für die großen Systeme wie WordPress oder Typo3 eine sehr breite Community und viele Menschen die bei Problemen helfen können.

Der Weg zum richtigen CMS

Zunächst sollte man sich, genaue Gedanken machen, welche Ziele man mit seine Webseite verfolgen möchte. Denn nur wer einen konkreten Fahrplan hat kommt an sein Wunschziel. Einige Beispiel Überlegungen könnten so aussehen:

  • Was genau möchte ich auf meiner Webseite anbieten?
  • Soll meine Seite in mehreren Sprachen veröffentlicht werden?
  • Wird meine Seite viele Nutzer haben, die sich einloggen?
  • Wo sehe ich meine Seite in 5 Jahren?

Wer einen einfachen einsprachigen Blog schreiben möchte, der ist bei WordPress sicherlich gut aufgehoben. Geht es jedoch um mehrsprachige Webseiten gibt es Systeme wie Typo3, die damit wesentlich besser umgehen können. Für Betreiber eines Online-Shops eigenen sich hingegen wieder ganz andere Systeme wie Magento oder PrestaShop. Jedenfalls sollte man vorher über alle Probleme nachdenken, die eventuell auftreten könnten und sich vor der Entscheidung schon informieren ob es für diese eventuellen Probleme Lösungen gibt.

Wer für seine Webseite ein klares Ziel hat, findet auch schnell das richtige Content Management System.

Selber machen oder Profis an die Arbeit lassen

Die Antwort ist ganz klar Ja und Nein, es kommt immer auf das Projekt an. Wer einen privaten Blog über das Liebesleben der Eichhörnchen betreibt, macht dies wohl eher als Hobby und speziell für alle privaten Webprojekte lohnt es sich nicht mit einer Agentur in Kontakt zu treten. Für Unternehmens-Webseiten ist es hingegen Ratsam eine Agentur an zu sprechen, denn diese haben meist noch einige Tricks auf Lager um noch mehr potentielle Kunde auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen. Aber Achtung! Es gibt viele Agenturen die gerne bereit sind sich um genau Ihre Webseite zu kümmern, leider gibt es auch dort einige „Schwarze Schafe“ lassen Sie sich also vorher Referenzen zeigen und vereinbaren Sie am besten einen Festpreis, so vermeiden Sie böse Überraschungen.

Aktivität statt Stillstand

Egal für welches CMS man sich letztlich entscheidet, in jedem Projekt steckt liebe und jede menge an Arbeit, daher sollten Webseiten gepflegt und ständig aktuell gehalten werden. Ein Blog wird nur von Lesern am Leben gehalten, ein Shop nur von Kunden. Sorgen Sie also dafür, dass Leser und Kunden einen Mehrwert in der Webseite sehen und bestenfalls wieder kommen. Bieten Sie ihren Lesern und Kunden zum Beispiel eine Möglichkeit einen Kommentar oder eine Produktbewertung zu hinterlassen.

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